Weitere Einblicke

Das sagen unsere Mitarbeiter*innen

Was machst du bei SOS? Wie heißt dein Job? Welche Ausbildung hast du gemacht?

Bei den SOS Kinderdörfern weltweit bin ich als Referent Stiftungen für die Betreuung großer externer – insbesondere internationaler - Stiftungen zuständig. Darüber hinaus berate ich potenzielle Stifter in der Errichtung von Stiftungen und betreue die von uns verwalteten Treuhandstiftungen. Von der Ausbildung her bin ich Jurist. Wie war dein erster Arbeitstag bei SOS? Sehr aufregend! Ich bin sehr herzlich empfangen worden aber es war einfach auch sehr viel neues. Und es hat sich vom ersten Tag an „richtig“ angefühlt.

Welchen Eindruck hast du von deinen Kolleg*innen und Chef*innen?

Einen sehr guten (etwas anderes könnte ich jetzt auch nicht sagen…). Sowohl die Kolleg*innen als auch die Chef*innen sind sehr heterogen. Es gibt sehr unterschiedliche Charaktere, Hintergründe und Erfahrungen. Das macht die Zusammenarbeit sehr spannend und unkompliziert.

Warum wolltest du bei SOS arbeiten?

Ich habe mehrere Jahre Unternehmen beraten. Das war sehr spannend, aber ich habe auf Dauer keinen Sinn darin gesehen. Außerdem hatte ich nach der Geburt meiner ersten Kinder das Gefühl mal etwas sinnvolleres machen zu wollen, etwas zu bewirken. Die Arbeit der SOS Kinderdörfer kannte ich zwar, habe jedoch im Wesentlichen die Kinderdörfer an sich damit verbunden. In meiner Bewerbungsphase habe ich mich dann intensiver mit der gesamten Bandbreite der Projekte beschäftigt und war sehr schnell vollends überzeugt.

Was rätst du Leuten, die sich bei SOS bewerben möchten?

Mir hat mal ein sehr kluger Mensch gesagt, dass man einen Job/ eine Aufgabe wirklich wollen muss. Als ich mich bei SOS beworben habe, war das bei mir das erste Mal wirklich der Fall. Nach dem Erstgespräch habe ich mir gesagt: „das will ich machen, den Job hole ich mir“. Vor jeder Bewerbung (nicht nur bei SOS) sollte man sich fragen, was dort die Aufgabe sein wird. Wenn man dieser gerecht wird und sich gleichzeitig herausgefordert fühlt, sind das schon einmal gute Voraussetzungen. Wenn noch Begeisterung dazu kommt: Bingo!

(Keno Specht, Referent Stiftungen)

Was waren deine Aufgaben bei SOS, als du angefangen hast und was machst du heute?

Eingestiegen bin ich im Team „Private Förderer“ als Beraterin für SOS-Freunde, die die Kinderdörfer mit großen Spenden unterstützen. Auch heute ist das nach wie vor mein Aufgabengebiet, denn mittlerweile leite ich dieses Team.

Was hat dich unterstützt bei deinem Aufstieg?

Meine Vorgängerin hat die Übergabe super vorbereitet und meine Bereichsleiterin hat mich auch sehr unterstützt. Hilfreich war für mich außerdem, dass ich, kurz bevor ich die Teamleitung übernommen habe, ein Seminar „Vom Kollegen zur Vorgesetzten“ besuchte. Da hab ich das notwendige Rüstzeug für die neue Aufgabe mitbekommen. Und last but not least hat auch mein Team von Anfang an super mitgezogen und mich vom ersten Tag an in der neuen Rolle akzeptiert und unterstützt.

Gibt es einen bestimmten „Menschenschlag“, der bei SOS arbeitet?

Als ich bei SOS angefangen habe, hatte ich erwartet, dass ich die einzige Quereinsteigerin bin. Dem war aber nicht so! Hier arbeiten Leute mit ganz unterschiedlichem beruflichem Hintergrund, die aus den verschiedensten Branchen kommen. Eine Gemeinsamkeit gibt es aber doch: Die allermeisten brennen wirklich für das, was sie hier tun.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen?

Zwei Dinge gibt es, die ich besonders schön finde. 1. Es herrscht eine große Hilfsbereitschaft auf allen Ebenen – welche Frage auch immer ich habe und wen immer ich anspreche: alle sind bemüht, sich gegenseitig zu helfen. 2. Es wird sehr viel gelacht bei uns!

Was rätst du Leuten, die sich bei SOS bewerben möchten?

Ich rate jedem, sich zuallererst gut zu überlegen, was der Wechsel in die NGO-Welt für ihn persönlich bedeuten würde. Neben vielen positiven Aspekten in der NGO-Welt gibt es natürlich auch Annehmlichkeiten in der Wirtschaft, die bei uns vielleicht nicht in gleichem Maße gegeben sind. Die persönliche Motivation, warum jemand für SOS arbeiten möchte, sollte sich dann auch authentisch und glaubhaft im Bewerbungsschreiben wiederfinden. Hilfreich ist es außerdem, wenn jemand überzeugend darstellt, wie er mit seinen bisherigen beruflichen Erfahrungen bei uns anknüpfen kann und möchte – das spezifische Fundraising kann man dann „on the job“ lernen.

(Jeanine von Lacroix, Leiterin Private Förderer)

Was hast du für eine Ausbildung?

Ich habe einen Master in Internationaler Betriebswirtschaft, außerdem spreche ich fließend englisch, französisch und Kirundi.

Wie kamst du zu SOS?

Mein erster Job bei SOS war Personalkoordinatorin in Addis Abeba, Äthiopien und Dakar, Senegal. Dort habe ich zum Beispiel Anforderungsprofile für SOS-Mütter, Sozialarbeiter und Erzieher erstellt. Das Kontinentalbüro war zuständig für 47 Länder der 54 Afrikanischen Länder. Ich habe die Hälfte der Länder bereist. Danach habe ich in München angefangen als Afrika-Referentin, und betreue spezielle Spenden-Projekte. Ich reise viel, halte Vorträge und sorge dafür, dass die Arbeit der SOS-Kinderdörfer bekannter wird.

Inwiefern fühlst du dich den SOS-Kinderdörfern verbunden?

Mich verbindet eine lange Geschichte mit SOS. Ich kenne die Projekte in Afrika, Westeuropa und Asien sehr gut. Ich bewundere die Arbeit der Menschen vor Ort und bin begeistert, wie sie die Kinder unterstützen. Ich bin immer wieder davon fasziniert, dass die einzelnen SOS-Kinderdörfer viele Gemeinsamkeiten haben, trotzdem die Kulturen so unterschiedlich sind.

Warum sollte man sich bei den SOS-Kinderdörfern bewerben?

Die KollegInnen sind außerordentlich engagiert. Uns Mitarbeiter eint die Idee der Menschlichkeit und des Miteinanders. Bei SOS kannst du deine Person und dein Herz nicht vor der Tür lassen, hier zählt der Mensch als Ganzes. Sogar deine Familie gehört mit dazu. Wir erleben hier so Vielfältigkeit und versuchen in unseren Aufgaben auch umzusetzen.

(Jeanne Mukaruhogo, Referentin für die SOS-Programme in Afrika)

Was machst du bei SOS? Was ist das Besondere an deinen Aufgaben?

Bei den SOS-Kinderdörfern arbeite ich im Team „Public Funding“ und unterstütze dort die Koordination von Auslandsprojekten, die von (deutschen und internationalen) öffentlichen Geldgebern gefördert werden. Ich erarbeite gemeinsam mit unseren Kolleg*innen vor Ort Förderanträge, begleite die Projekte während der Umsetzung, schule die SOS-Experten vor Ort und berichte unseren öffentlichen Partnern über Fortschritte und Erfolge. Das beinhaltet auch regelmäßige Besuche vor Ort, was sicherlich ein besonderer Aspekt meiner Tätigkeit ist. Schon wenige Wochen nach meinem Arbeitsbeginn bei SOS war ich bereits auf einer Monitoringreise in Kirgistan und konnte mich dort mit eigenen Augen von der Wirkung der Arbeit der SOS-Kinderdörfer überzeugen.

Warum wolltest du ausgerechnet bei SOS arbeiten?

Während meiner Schulzeit habe ich bereits mit Freude in unterschiedlichen Ehrenämtern mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, mich im Studium dann viel mit Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt und im Anschluss daran bei NGOs im Ausland gearbeitet. Somit war bei meiner Rückkehr in die bayerische Heimat SOS mein Wunscharbeitgeber Nummer 1, denn hier konnte ich sowohl meine Arbeitserfahrung sinnvoll einbringen als auch weiterhin einer sozialen Tätigkeit für Kinder und Jugendliche nachgehen.

Gibt es etwas bei SOS, das anders, besonders ist, zum Beispiel im Vergleich zu BMW oder Siemens?

Da ich bisher immer nur im gemeinnützigen Sektor gearbeitet habe, kann ich gar nicht viel zum Unterschied zur Privatwirtschaft sagen. Im Vergleich zu anderen Organisationen, die ich kenne, ist bei SOS das Besondere sicherlich die jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit Familien und familienbasierter Betreuung in mittlerweile 135 Ländern und Regionen dieser Welt. Das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation sowie das interkulturelle Umfeld machen SOS definitiv zu einem einzigartigen Arbeitgeber.

Was begeistert dich bei SOS im Alltag? Mit welchem Gefühl gehst du nach Hause?

Außergewöhnlich bei meiner Arbeit ist, dass ich tagtäglich mit Kolleg*innen auf der ganzen Welt in Kontakt stehe und somit Teil eines globalen Teams bin. Bei meinen Reisen in die Projektländer erfahre ich hautnah, welchen Mehrwert die Arbeit der SOS-Kinderdörfer hat, und ich selbst kehre jedes Mal bereichert und motiviert nach Deutschland zurück. Gerade die direkten Erfahrungen mit den SOS-Teams und -Projekten weltweit zeigen mir, wie wichtig und wertvoll unsere Arbeit ist und was wir tatsächlich im Leben einzelner Menschen bewirken, so dass ich stets mit dem Gefühl nach Hause gehe, den Tag etwas Sinnvollem gewidmet zu haben.

Was rätst du Leuten, die sich bei SOS bewerben möchten?

Wer eine sinnstiftende Arbeit sucht und dafür das entsprechende Herzblut mitbringt, ist bei uns an der richtigen Stelle. Bei SOS arbeiten Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen und Erfahrungen und das wird als große Bereicherung angesehen. Auch Quereinsteiger sollten den Mut haben, sich bei uns zu bewerben.

(Kornelia Maier, Projektkoordinatorin Institutionelle Partner und Programme)